Das Hallenbad mit darüber liegendem Buchensaal – erbaut im Jahre 1978 - erhält mit der Sanierung ein neues Kleid. Die aus vergangener Zeit typischen braunen Eternitschindeln mit einem Fassadensockel aus grobem Putz sind mit der Gebäudehüllensanierung grossformatigen dunkelgrauen Faserzementplatten gewichen. Angelehnt an die optische Wirkung der facetierten Betonelemente sind die Fassadenflächen in unterschiedlich breiten Plattenformate mit unregelmässiger Anordnung bekleidet. Die Dacheindeckung konnte vollflächig mit Photovoltaikzellen realisiert werden und verleiht dem äusseren Erscheinungsbild eine weit gefächerte Palette von Grautöne.


Der neu gestaltete Haupteingang vermittelt der Eingangsfassade eine Grosszügigkeit. Mit einer Einfassung aus bronzefarbenem Metall bestückt mit feinen Lichtbändern, wird der Gast auf edle Art und Weise empfangen. Die in weiss gehaltene Eingangshalle teilt die Wege der Hallenbad- und Saalbesucher und leitet sie mit geschickter Lichtführung in die weiteren Räumlichkeiten. Während das Wasser von der Schwimmhalle ein erfrischendes bläuliches Licht reflektiert, ist das Foyer zum Buchensaal als Kontrast zum Blau in ein warmes Rot-Orange gehüllt. Weisse Pendelleuchten spenden dem Foyer weiches Licht.


Der Buchensaal zeigt sich von Natürlichkeit und Eleganz, mit einem Spiel aus hellem Birkenholz, Eichenholz und den bestehenden Betonelementen. Die Grenzlinie zur mattweisen Wand und Decke bildet einen Horizont den man als Bühnenakteur sogar übersteigen kann. Durch Kombination von unterschiedlichem direkten und indirekten Licht lassen sich unterschiedliche Ambiente erzeugen. Die in Beige gehaltenen Vorhänge verleihen dem Saal eine zusätzliche Behaglichkeit. Mit einem Hauptvorhang lässt sich der Saal unterteilen.